Geisinger Gegenwind

 

Zwischen unseren Gemeinden sollen 200m hohe Windkraftanlagen in einem
Abstand von ca. 1.000m zu Geisingen und mit einem Abstand von ca. 1.300m
von Upflamör enfernt gebaut werden. Derzeit sind 6 Anlagen in Planung,
bis zu 13 Anlagen sind möglich.


Unsere Anliegen ist es, dass jeder Bürger sich selber über die Auswirkungen solcher Anlagen informiert, wir möchten uns mit folgenden Argumenten dagegen aussprechen:


Gegen die Nutzung von Windenergie werden zum einen Bedenken hinsichtlich
der Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen und zum anderen mögliche negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt angeführt. Grundsätzlich kritisieren wir, dass Windenergie nur einen sehr kleinen Teil zur notwendigen Stromproduktion beitragen kann und trotzdem ungerechtfertigt stark gefördert wird. Eine unabhängige Strom-Versorgung mit Windkraft ist nicht möglich.

 

 

Landschaftszerstörung:
Windkraftanlagen beeinträchtigen nachhaltig das Landschaftsbild, ihre Größe ist so hoch wie der Stuttgarter Fernsehturm. Die Rotorfläche ist größer als 2 Fußballfelder.


Durch die Riesenanlagen wird unsere schöne und bisher unberührte
Landschaft industrialisiert.


Unser Wald wird gerodet (bis zu 1 ha Wald je Windkraftanlage),  Zufahrtswege werden vergrößert und öffentliche Infrastruktur (Straßen und Wege) durch die Schwertransporte beschädigt.


Es kommt zu erheblicher Lärmbelästigung und Landschaftszerstörung während
des Baus dieser Industrieanlagen.


Waldflächen werden versiegelt, Wasserkreisläufe beeinträchtigt und vom
aussterben bedrohte Vogelarten werden gefährdet.

 

 

Immobilienvermögen:
Durch die Nähe von weniger als 1.300m zu den Windkraftanlagen, müssen
die Bürger in Geisingen und Upflamör und auch in Huldstetten mit erheblichen Wertverlusten ihrer Immobilien und Grundstücke rechnen.

 

Die Alterssicherung vieler Bürger wird zerstört, junge Familien
werden abgeschreckt.

 

 

Windarmes Land Baden-Württemberg:
Wir sind ein relativ windarmes Land, bestehende Windkraftanlagen haben
hier nachweislich einen mangelhaften Auslastungsgrad, der für einen
wirtschaftlichen Betrieb nicht ausreicht.


Der Windatlas Baden-Württemberg, auf dem die Planungen beruhen, basiert
überwiegend auf Berechnungen, nicht auf Windmessungen.


Der Windpark in Simmersfeld auf 850m Höhe erreichte z.B. von 2007 bis 2013 nur eine durchschnittliche Auslastung von ca. 16%, der Stromertrag lag bei nur ca. 61% der geplanten Menge.


Ineffiziente Anlagen werden von allen Bürgern im Rahmen der Stromrechnung mit finanziert.

 

 


Naturschutz und Effizienz:
Die Anlagen sind oft nicht effizient, da sie stehen wird, wenn z.B.: kein Wind weht, abgeschaltet werden muss, wegen Fledermausflug, zuviel Schattenschlag, Lärmbeläsgung, Sturm, Eiswurfgefahr usw.


Zum Ausgleich muss dann die Leistung eines konventionellen Kraftwerkes vorgehalten werden.


Ist zu viel Strom im Netz, wird der deutsche Wind-Strom zu negativen Preisen an der Strom-Börse verkauft (negativer Preis bedeutet, unsere Nachbarn bekommen Geld von uns, damit sie unseren Strom abnehmen).

Finanziert wird dies wiederum über die Stromrechnung.


Ohne angemessene Speicherlösungen (die es noch nicht gibt), wird Windkraft nie rentabel und umweltschonend produziert werden können.

 

 

Gesundheit:
Windkraftanlagen, die einen zu geringen Sicherheitsabstand (weniger als 2.000m) zu Wohngebäuden haben, können zu schweren und chronischen Erkrankungen führen

 

Infraschall (niederfrequenter nicht hörbarer Schall) durchdringt jede Art von Schallschutzmaßnahmen an Gebäuden und wirkt direkt auf das Herz-Kreislauf-System. Es gibt Untersuchungen von Instituten, die das auftreten von Tinnitus, Gleichgewichtsstörungen, schweren
Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Übelkeit und Konzentrationstonsstörungen bestätigen.


Der Infraschall der von den riesigen Rotorblättern erzeugt wird, ist um ein vielfaches stärker als der Infraschall der vom Verkehr oder z.B. einer Öl-Feuerungsanlage oder von kleineren Windrädern erzeugt wird.


Der Infraschall wirkt 24 Stunden und 7 Tage die Woche auf unseren Körper.
Es gibt keine Schall-Schutzmöglichkeiten.


Der von den riesigen Rotoren verursachte Schlagschatten würde in Geisingen die Winter-Abendsonne und in Upflamör die Sommer-Abendsonne zum flackern bringen.


Wir fordern alle Bewohner in der nahen Umgebung auf, sich intensiv
mit der Windkraft und ihren Auswirkungen zu beschäftigen und sich
sachlich zu informieren.


Die immens hohe staatliche Förderung führt leider dazu, dass bei
vielen die Vernunft durch die Gier ersetzt wird und selbst eigentlich
unrentable Anlagen Gewinne durch Subvention abwerfen.


Unser gemeinsames Ziel sollte sein, Windkraft dort zu nutzen, wo
sie Sinn macht; wo der Eingriff in die Landschaft und ins Landschaftsbild, wenn überhaupt, noch vertretbar ist, und wo den Belangen von Mensch und Natur Rechnung getragen wird.


Unsere Gesundheit und unsere Natur ist das höchste Gut das wir
haben, dieses dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.


Fragen, Anregungen und Kritik an :

Bürgerinitiative Geisinger Gegenwind

Kettenacker Straße 29

72539 Pfronstetten - Geisingen

 

Geisinger-Gegenwind@online.de

Fax: 0321 21 22 36 79

 

 

 

 

KEINE
Windkraftanlagen
zwischen Geisingen
und Upflamör!

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